Das im Jahr 1937 gegründete Unternehmen Canon Inc. gehört heute zu den weltweit führenden Herstellern von Kameras für den privaten und gewerblichen Bereich. Mittlerweile sind ca. 131.000 Mitarbeiter für das japanische Unternehmen mit Sitz in Tokio weltweit tätig. Die Produktpalette des Unternehmens reicht von Kameras, Scannern und Druckern bis zu Ferngläsern und Kopiergeräten. Seit einigen Jahren investiert Canon ebenfalls in die Produktion von Halbleitern und Sonnenkollektoren.Die Anfänge von Canon liegen in den 30er Jahren des letzten Jahrhundert und waren mit dem Ziel verbunden, eine preisgünstige Alternative zu der den Markt dominierenden Leica anzubieten.
In den folgenden Jahrzehnten konzentrierte man sich zunehmend auf die Entwicklung und Konstruktion von Kleinbild – Messsucherkameras. Der bis in die 90er Jahre typische Canon-Stil in Form und Aufbau verdankt sich der Canon-V, die 1956 das „Licht der Welt“ erblickte. Markenzeichen der Canon war die Kombination aus Schnellspannhebel, Filmrückspulkurbel, aufklappbarer Rückwand und eingebautem Belichtungsmesser. 1968 kam das Ende der Kleinbild-Messsucherkameras. Bereits 1964 führte Canon die FX, die erste der F-Serie von Spiegelreflexkameras ein.
Die Modelle der F-Serie reichen von der F-1 „Schnellschusskamera“ mit Membranspiegel, der F-1 New mit austauschbaren Mattscheiben bis zu eigens angefertigten Sondermodellen für die Olympischen Spiele. 1976 kam Canon mit dem ersten Modell einer vollelektronischen Spiegelreflexkamera der A-Serie auf den Markt. Die AE-1 verfügte über ein automatisiertes Belichtungsprogramm, das nunmehr von einer CPU gesteuert wurde. Neben der AE-1 und der Nachfolgerin AE-1 Program gilt insbesondere die A-1 mit ihren fünf Automatikprogrammen als wegweisend in der Kameratechnik. Neben technischen Innovationen zeichnet sich sowohl die F-Serie als auch die A-Serie durch ihre Robustheit aus. Noch heute funktionieren einige Jahrzehnte alte Modelle tadellos.
Die T-50, mit ihren vier Automatikprogrammen, verfügte über einen Winder und war mit den FD-Objektiven der A und F-Serie kompatibel. Besonderen, kommerziellen Erfolg erreichte die T-80. Die erste Autofokus-Spiegelreflexkamera mit EF Bajonett von Canon kam in Form der EOS ( Electronic Optical System) 650 im März 1987 auf den Markt und erwies sich in der Folge als konkurrenzfähiges Modell auf dem hart umkämpften Markt. Im Gegensatz zu anderen Modellen sitzt der Autofokusmotor in den EF-Objektiven und ist kein integraler Bestandteil des Gehäuses. Mit der Entwicklung der RC-Modellreihe, der frühesten Generation der Digitalkameras von Canon, begann 1984 der Einstieg in die digitale Fotografie, deren Siegeszug zu diesem Zeitpunkt noch kaum vorhersehbar war. Heute prägen drei Modellreihen die Palette digitaler Kameras von Canon. Die sog. PowerShot umfasst vier unterschiedliche Modellreihen der A-, G-, S- und Pro-Reihe und soll den individuelle unterschiedlichen Ansprüchen und Erwartungen Rechnung tragen. Die Bezeichnung PowerShot taucht 1998 erstmals auf. Im europäischen Markt firmieren sehr kompakte Digitalkameras seit 2000 unter der Bezeichnung Digital Ixus.
Die erste digitale Canon EOS wurde im Jahr 2000 eingeführt. Alle EOS-Kameras verfügen über CMOS-Bildsensoren verschiedener Größe, sind für Objektive mit EF-Anschluss kompatibel und basieren auf DIGIC-Bildprozessoren.Canon ist heute im Bereich digitaler Spiegelreflexkameras weltweit Marktführer.
Analoge Spiegelreflex Kamera von Canon
Digitale Spiegelreflexkamera von Canon
Canon EOS 350D
Canon EOS 400D
Canon EOS 40D
Canon EOS 5D
Canon EOS D2000
Canon EOS D30
Canon EOS D60
Canon EOS DCS 1
Canon EOS DCS 3
Canon EOS-1D
Canon EOS-1D Mark II
Canon EOS-1D Mark II N
Canon EOS-1D Mark III
Canon EOS-1Ds
Canon EOS-1Ds Mark I
Canon EOS-1Ds Mark III